Igel päppeln

Was machen Päppler?

Mit den grundlegenden Infos kann auch ein Laie einen Igel päppeln.

Ein Igelprofi unterstützt dabei bei Fragen und Problemen.

Achtung Innenparasiten

>> Einen Igel bitte nicht einfach für ein paar Tage mit ins Haus nehmen- es muss zwingend zeitnah eine Kotuntersuchung/Entwurmung erfolgen, sonst droht ein schnelles Ableben! Ein paar Stunden- sind aber kein Problem / oder bis zur Übergabe an einen Igelprofi.

Unterbringung - was ist zu beachten?

  • Ausbruchssichere Kunststoffboxen

    (z.B. Samla von Ikea) ca. 60/80/45 haben sich bewährt. Sie sind leicht zu reinigen. Nagerkäfige sind ebenfalls zweckdienlich. Die Höhe der Kisten sollte minimal 40cm betragen, da Igel sehr gut klettern und sonst ausbrechen können. Kisten aus Karton eignen sich nur kurzfristig, da Igel das Material über Nacht durchbeißen könnten.

  • Zeitungspapier und ein Häuschen

    Der Boden der Box wird mit 2-3 Lagen Zeitungspapier ausgelegt. Zum Verkriechen brauchen die Igel entweder ein Häuschen, das mit zerknülltem Zeitungspapier oder alten Handtüchern gefüllt wird. Es eignen sich z.B. Kunststoffhäuschen für Meerschweinchen oder eine Kartonkiste mit einem 10x10cm Ausschnitt oder auch ein Kuschelsäckchen aus Stoff. Wenn Handtücher verwendet werden, dann bitte ohne Schlaufen!

  • Jeden Tag reinigen und wiegen

    Die Zeitungen werden täglich getauscht. Futter und Wasser müssen täglich erneuert werden. Am besten nutzt man hierfür Keramikschalen.

    Regelmäßig wird über das Gewicht ein Gewichtsprotokoll als Dokumentation geführt, um bei ausbleibender Gewichtszunahme reagieren zu können.

    >> Link zu einem Pflegeprotokoll zum Ausdrucken

Beispiele aus der Praxis